Mikroplastik den Kampf ansagen

Die Jungen Liberalen Mecklenburg und Vorpommern erkennen das Problem der Verschmutzung
der Meere. Insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, spielt hierbei das
unter anderem in der Kosmetik häufig verwendete Mikroplastik eine tragende Rolle.
Wir fordern deshalb eine aktive Prüfung von Maßnahmen‚ durch die Vertreter der FDP-Fraktion
im deutschen Bundestag, wie die industrielle Anwendung von Mikroplastik in
Betriebsstoffen und Werkstoffen, sowie im Endprodukt eingeschränkt, wenn nicht sogar
vollkommen unterbunden werden kann. Etwaige Maßnahmen sollten stets zielführend
maßvoll sein.

Die Unantastbarkeit der Bürgerrechte vor dem ausufernden Polizeistaat schützen!

Wir Junge Liberale Mecklenburg-Vorpommern sehen die Notwendigkeit für
einen Rechtsstaat, der seine Bürger beschützt und seine Bürgerrechte verteidigt,
dies gilt insbesondere für die unveräußerlichen Freiheitsrechte eines Menschen.
Kein Verständnis haben wir für Versuche, die Freiheit des Einzelnen unter
dem Vorwand der Sicherheit nicht verantwortbarem Maße einzuschränken.
Wir denken hier insbesondere an das neue „Polizeiaufgabengesetz“ in Bayern,
welches u.a. den Begriff der „drohenden Gefahr“ einführt und somit Überwachungen
und Repressionen ermöglicht, ohne das die Person eine Straftat begangen
hat. Wir halten ein solches Vorgehen für nicht rechtsstaatlich und fordern
die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern auf, von Adaption
und Sympathiebekundungen mit dem Bayrischen PAG sowie von uns kritisierte
Aspekte von diesem Abzusehen.

Individuelle Förderung anstatt pauschalisierter Lebenswegbestimmung

Wir Junge Liberale Mecklenburg-Vorpommern fordern die Einführung einer
zentralen Eignungsprüfung für das entsprechende Fachgebiet der jeweiligen Absolventen
mit hohen Anforderungen, die es den Betreffenden erlaubt, trotz
mittlerer Reife das entsprechende Fach zu studieren.

Perspektiven erhalten – Rostock-Laage sichern

Wir Junge Liberale Mecklenburg-Vorpommern distanzieren uns von einer EU-Subventionspolitik,
in Bezug auf Regionalflughäfen, welche sich an starren
Grenzzahlen orientiert.
Wir fordern eine veränderte EU-Subventionspolitik, welche eine Einzelfallbetrachtung
vornimmt und die ganzheitliche wirtschaftliche Entwicklung bewertet.

Abschaffung des §219a StGB

Die Jungen Liberalen Mecklenburg-Vorpommern fordern die ersatzlose
Streichung des §219a StGB.

Kein politischer Extremismus an unseren Hochschulen!

Die Jungen Liberalen Mecklenburg und Vorpommern sprechen sich gegen die Querfinanzierung
von Extremisten durch öffentliche Gelder, insbesondere der Verfassten
Studierendenschaften aus.

Kein Ost-West-Schüleraustausch – Gegen die Mauer in den Köpfen

Wir Junge Liberale Mecklenburg-Vorpommern distanzieren uns auf das
Schärfste von der Forderung des Präsidenten der Kultusministerkonferenz
Helmut Holter (Die Linke) einen Schüleraustausch zwischen Ost- und West-
Deutschland zu veranstalten. Die Deutsche Demokratische Republik hat vor 27
Jahren am 3. Oktober 1990 aufgehört zu existieren und trat der Bundesrepublik
Deutschland bei.


Wir jungen Menschen sind vollständig befreit vom Ost-West-Denken. Wir sind
in einem geeinten Deutschland aufgewachsen und nehmen es als ein solches
wahr. Daher fordern wir alle Menschen in Deutschland dazu auf, die Mauer in
den Köpfen zu vergessen und als freie Menschen in einem geeinigten,
freiheitlichen Rechtsstaat zu leben. Der Bundesrepublik Deutschland.

Gegen ideologisierte Willkür – Für eine Verantwortungsvolle Nutzung von Pflanzenschutzmitteln

Wir Junge Liberale Mecklenburg-Vorpommern kritisieren den Entschluss der
Stadt Rostock und des zuständigen Umweltsenators Holger Matthäus (Bündnis
’90/Die Grünen) das Herbizid Glyphosat auf allen Flächen der Stadt Rostock zu
untersagen entschlossen. Daher fordern wir die Stadt Rostock auf, diese
Entscheidung unverzüglich zu revidieren.


Des Weiteren fürchten wir, dass sich die übrigen Gemeinden des Landes
Mecklenburg-Vorpommern ein Beispiel an diesem Vorgehen nehmen könnten,
um mit blankem Populismus Wählerstimmen abzugreifen. Wir fordern daher
alle Gemeinden des Landes Mecklenburg-Vorpommern, das Land Mecklenburg-
Vorpommern sowie die Bundesregierung auf, bestehendes EU-Recht zu
respektieren. Wir wollen Landwirten und Kleingärtnern das Recht
zuzugestehen, innerhalb von diesem bzw. auf Grundlage von auf
wissenschaftlichen Erhebungen ermittelten Grenzwerte eigenverantwortlich zu
entscheiden.


Verbot und Zulassung von Pestiziden sollten sich grundsätzlich auf
wissenschaftliche Erhebungen stützen.

Wahlaufruf Bundestagswahl

Im September ist es wieder so weit! Es wird Zeit, unsere Zukunft und unsere Farbe zu wählen!


Liebe freiheitsliebende und liberale MVler,


Hinter uns liegen nervenaufreibende und turbulente politische Monate und Jahre mit Höhen und Tiefen. Wir haben geschuftet und geackert für Überzeugungen, die wir auch wieder in der Bundespolitik sehen wollen.
Also nutzt Euer Recht und entscheidet, wer euch in Zukunft vertreten soll. Eure eigene Zukunft, Eure eigenen Überzeugungen und Eure politische Vision können nur im Bundestag vertreten werden, wenn ihr wählen geht.
Wir wissen, dass eine herausragende Bildung unabdingbar für unsere Zukunft ist. Deswegen brauchen wir eine große Vielfalt an Bildungseinrichtungen und einkommensunabhängige und flexible Ausbildung. Damit wir auch noch in Zukunft Vorreiter unter anderem in der Forschung und Innovation bleiben können. Aus Wissen entstehen Ideen und aus Ideen entsteht Fortschritt. Damit diese auch einfach umzusetzen sind, brauchen wir einen Bürokratieabbau und eine fortschreitende Digitalisierung. Freiheit ist und bleibt also unser Kernthema: in der Studienfinanzierung, beim Renteneintrittsalter, beim Bürgergeld, den Rentensystemen und Ausbildungsdauer.
Informiert Euch und entscheidet Euch, schnappt Eure Personalausweise und gestaltet die Zukunft unseres Landes mit am 24. September!

Jede Stimme für die Freien
Demokraten zählt, lasst nicht andere Menschen Eure Entscheidungen treffen!

Gleiche Studiengebühren für alle

Die Jungen Liberalen Mecklenburg-Vorpommern bekräftigen die Relevanz einer multinational geprägten Studentenschaft und dem damit verbundenen Gedanken- und Wissensaustausch für die Hochschullandschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Deshalb stellen wir fest:


Die JuLis MV sprechen sich gegen eine Ungleichbehandlung von Studierenden aus Nicht-EU-Ländern hinsichtlich der Erhebung von Studiengebühren aus. Grundsätzlich sollten alle Studierenden nachgelagerte Studiengebühren zahlen, unabhängig von ihrer Herkunft.
Die geringen zu erwartenden Einnahmen stehen in keinem Verhältnis zum Verwaltungsaufwand und dem Verlust an potentiellem Knowhow. Gleichzeitig sehen wir die Internationalisierung der Wissenschaft sowie die Stärke der deutschen Wirtschaft in der Welt durch diese Maßnahme eingeschränkt. Nicht zuletzt, da sich diese überproportional auf Studenten aus weniger stark entwickelten Nationen auswirkt und ein dementsprechender Rückgang zu befürchten ist. Dem Gedanken der Leistungsgerechtigkeit folgend, fordern wir, dass die Aufnahme eines Studiums an einer deutschen Hochschule ausschließlich eine Frage der Begabung und der notwendigen Grundkompetenzen zu sein hat unabhängig der finanziellen Situation des Studierenden.